Rindenmulchboden im Kölner Elefantenhaus

Im  2004 eröffneten Elefantenhaus des Zoo Köln, das leider komplett mit Betonboden versehen ist, ist seit einiger Zeit im rechten oberen Teil der 1.600 m² großen Innenanlage für die Elefantenkühe und auch im Bullenbereich je eine Teilfläche mit Rindenmulch ausgelegt. Die zunächst kleine Fläche wurde in den letzten Monaten ständig vergrößert. Für die Elefanten hat dies gleich zwei große Vorteile. Einerseits können sich die Tiere jetzt auf weichem Boden viel bequemer zum Schlafen hinlegen als zuvor, was Druckwunden vermeidet und  eine große Steigerung der Lebensqualität bedeutet. Andererseits steht den Tieren jetzt ein großer Bereich zur Verfügung, in dem Urin durch das Bodensubstrat aufgesogen wird, so dass sie nicht mehr in ihren eigenen Fäkalien stehen müssen. Das wird sich positiv auf die Fußgesundheit auswirken. Ein schönes Beispiel, wie man auch Elefantenhäuser, die nicht für einen Sandboden gebaut sind, umrüsten kann!

Jungbulle „Sang Raja“, inzwischen 14 Jahre alt, ist in den letzten Jahren mächtig gewachsen. Dennoch kann er nach wie vor problemlos mit dem voll adulten Bullen „Bindu“ (44 Jahre alt) zusammen gehalten werden.

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