Elefanten des Zirkus Arena in Dänemark außer Kontrolle: Sachschaden und eine Verletzte

Bei einem von mehreren Zirkusmitarbeitern begleiteten Spaziergang der drei Afrikanischen Elefantenkühe „Lara“, „Jenny“ und „Junglar“ des Zirkus Arena in Karrebæksminde (Dänemark) kam es am 11. Juli 2015 – nur knapp einen Monat, nachdem in Deutschland ein Spaziergänger von einem ausgebrochenen Zirkuselefanten getötet worden war - zu einem schweren Zwischenfall.

Wie auf diesen Videos (https://www.facebook.com/bettina.vallentin/videos/10204581812250230/ und aus einer anderen Perspektive http://nyhederne.tv2.dk/samfund/2015-07-11-cirkus-optog-ude-af-kontrol-her-gaar-elefant-amok-paa-bil) zu sehen ist, wurden die drei Tiere, die von hunderten Zuschauern umringt waren, sehr nervös, ohne dass es den Betreuern (u.a. dem deutschen Tiertrainer Rudi Althoff)  gelang, sie zu beruhigen. Auf dem Weg zurück zum Zirkusgelände stieß eine der Kühe eine Frau zu Boden, die dadurch Verletzungen am Kopf erlitt (Min. 2:19 des ersten Videos). Einige Minuten später – den Zirkusleuten war es inzwischen gelungen, die stark erregten Elefanten bis zum Rand des Zirkusplatzes zu führen – griff eine der beiden anderen Elefantenkühe mehrere Personen an und demolierte ein Auto schwer (ab Min. 5:66 des ersten Videos). Auf beiden Videos ist deutlich zu sehen, dass die Betreuer über alle drei Tiere die Kontrolle verloren hatten und dass die meisten Passanten keinerlei Vorstellung davon hatten, wie gefährlich die Situation für Leib und Leben war. Es grenzt an ein Wunder, dass niemand ernsthaft verletzt wurde.

Die Videos beweisen auch, dass die Behauptung von Zirkusfreunden, Elefanten seien nicht gefährlich, wenn sie unter der Aufsicht des Zirkuspersonals stünden, falsch ist. Bei diesem Vorfall handelte es sich auch nicht um den ersten Zwischenfall mit diesen drei Elefanten: Im Juli 2014 brachen „Jenny“ und „Junglar“ aus ihrem Gehege aus und verursachten in Rudkobing eine Panik. Nur einen Monat später konnten dieselben beiden Tiere nochmal aus ihrem Paddock entkommen.

Spätestens seit dem Vorfall am 11. Juli 2015 in Karrebæksminde steht fest, dass die drei Elefantenkühe im Zirkus nicht mehr zu kontrollieren sind und eine große Gefahr für ihre Betreuer, alle Zirkusbesucher und auch unbeteiligte Passanten darstellen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich der nächste – womöglich noch schlimmere - Vorfall ereignet. Die dänischen Behörden sollten sofort einschreiten und die Tiere in einem Zoo unterbringen, bevor ein Mensch getötet wird.

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